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09.11.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Regierungsfähigkeit gesucht

Parlamentswahl in Spanien: Umfragen sagen erneut unklare Mehrheitsverhältnisse voraus. Ultrarechte könnten dritte Kraft werden

Frederic Schnatterer, Madrid

Bevor in Spanien an diesem Sonntag zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Parlament gewählt wird, ist in der Hauptstadt Madrid von Aufregung nichts zu spüren. Die Parteien setzten bei der Wahlwerbung vor allem auf persönlich zugestellte Briefe und verzichteten größtenteils auf die sonst üblichen Wahlplakate. Kein Wunder, ist es doch das vierte Mal in weniger als vier Jahren, dass die 37 Millionen wahlberechtigten Spanierinnen und Spanier an die Urnen gerufen werden. Hinzu kommt die Aussicht, dass auch diese Wahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse mit sich bringen wird, was immer mehr Menschen an der Sinnhaftigkeit des teuren Spektakels zweifeln lässt. Für Sonntag wird eine deutlich geringere Wahlbeteiligung als noch im April vorausgesagt.

Die erneute Abstimmung war notwendig geworden, nachdem der vorherige und aktuell kommissarisch amtierende Ministerpräsident Pedro Sánchez von der sozialdemokratischen PSOE nach der letzten Wahl keine Mehrheit der Abg...

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