Gegründet 1947 Donnerstag, 27. Februar 2020, Nr. 49
Die junge Welt wird von 2229 GenossInnen herausgegeben
04.11.2019 / Inland / Seite 4

Ruf nach Solidarität

Aktivisten berichten in Frankfurt am Main aus Nordsyrien. Öffentlichkeit und Unterstützung gefordert

Gitta Düperthal

Bei einer Veranstaltung am Freitag abend zum »Internationalen Kobani-Tag« in Frankfurt am Main informierten Expertinnen und Fachleute rund 250 Menschen über die aktuelle Lage der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (Rojava). Der Verein »Städtefreundschaft Frankfurt–Kobani« hatte dazu eingeladen. Einen Waffenstillstand seitens der Türkei habe es überhaupt nicht gegeben, berichtete der Wiesbadener Notfallmediziner Michael Wilk, der gerade von einer Reise mit einer internationalen Ärztedelegation von dort zurückgekehrt war. Dies sei nur Propaganda gewesen. Von der Klinik in Tel Tamer aus, wo die Ärzte nahe der Front Hilfe leisteten, seien Rauchwolken zu sehen, Einschläge und Schüsse zu hören gewesen. Die türkischen Invasoren und ihre dschihadistischen Söldner hätten ständig versucht, annektierte Gebiete auszuweiten.

Wilk sei Zeuge von Kriegsverbrechen geworden. Schwerstverletzte, Sterbende und Misshandelte seien in die Notaufnahme des kleinen Krankenhau...

Artikel-Länge: 4059 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €