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28.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Waffen, Dünger, AKW

Russische Unternehmen planen Lieferungen nach Afrika in Milliardenhöhe. Rüstungsexporte überwiegen

Reinhard Lauterbach

Nach russischen Angaben haben Unternehmen des Landes letzte Woche Investitionsvorhaben im Umfang von 12,5 Milliarden US-Dollar in verschiedenen Ländern Afrikas unterzeichnet. Das geschah am Rande des Russland-Afrika-Gipfels in Sotschi, zu dem sich am Mittwoch und Donnerstag die Chefs von 53 afrikanischen Staaten an der russischen Schwarzmeerküste eingefunden hatten.

Wie die Financial Times analysierte, besteht der Großteil der Vereinbarungen allerdings aus Absichtserklärungen, denen nicht notwendig auch konkrete Projekte folgen müssen. Immerhin, die Liste liest sich imposant: Der private Ölkonzern Lukoil erwarb Bohrlizenzen in Äquatorialguinea und Nigeria, das seinerseits am Kauf russischer Kampfhubschrauber vom Typ Mi-35 interessiert ist. Mit Äthiopien wurden Vorarbeiten für den möglichen Bau von Atomkraftwerken mit russischer Technologie vereinbart, in Ägypten soll ein solches Projekt nächstes Jahr anlaufen. Mit Getreidelieferungen an verschiedene Staat...

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