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25.10.2019 / Inland / Seite 5

»Unternehmerische Freiheit«

Zwei Drittel der Beschäftigten in der Altenpflege erhalten Niedriglohn. Bundestag beschließt Gesetz zur Förderung von Tarifverträgen

Bernd Müller

Die Löhne der Pflegekräfte waren gestern Thema im Deutschen Bundestag. In zweiter und dritter Lesung sollte das Parlament über einen Gesetzentwurf der Bundesregierung entscheiden, der die Situation in der Branche deutlich verbessern soll. Die ist dramatisch, wie eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Linksfraktion ergab: Rund zwei Drittel der Altenpfleger, die in Vollzeit beschäftigt sind, liegen mit ihren Gehältern unter der sogenannten Niedriglohnschwelle von 2.203 Euro brutto im Monat.

Vor allem bei den Pflegehelfern ging der Anteil derer, die unterhalb dieser Schwelle liegen, seit 2012 nur geringfügig zurück. »Jahrelang wurden Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen in der Pflege stillschweigend hingenommen«, sagte die Linke-Politikerin Susanne Ferschl der Rheinischen Post (Donnerstag). Der Fachkräftemangel in diesem Bereich sei ein hausgemachtes Problem. Die absurde Folge dessen sei, »dass eine prekäre Beschäftigungsfor...

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