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23.10.2019 / Abgeschrieben / Seite 8

Rassismustribunal in Chemnitz und Zwickau

Die Initiative »NSU-Komplex auflösen« erklärte am Dienstag:

Der Anschlag von Halle mit zwei Todesopfern hat die Debatte um Rassismus und Antisemitismus in Deutschland neu entfacht. Statt wohlfeiler Sonntagsreden geht ein Zusammenschluss migrantischer, antirassistischer und antifaschistischer Kräfte nun einen Schritt weiter. Vom 1. bis 3. November 2019 tagt in Chemnitz und Zwickau ein zivilgesellschaftliches Tribunal. An den drei Tagen werden die Opfer von Rassismus und Antisemitismus beklagt, Täter an- und die »Gesellschaft der vielen« eingeklagt.

Einst hatte der NSU aus den sächsischen Städten Chemnitz und Zwickau heraus seine rassistischen Morde und Anschläge verübt. Das Umfeld des Nazinetzwerks ist noch immer aktiv. Die milden Urteile im NSU-Prozess haben die Neonaziszene ermuntert, ihr mörderisches Treiben fortzusetzen. Dies zeigen die Hetzjagden auf Migrantinnen und Migranten in Chemnitz im letzten Jahr, die Ermordung des Kasseler Regierungspräsident...

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