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17.10.2019 / Ausland / Seite 2

»Man muss den Menschen in Not etwas anbieten«

In der Osttürkei ist ein Kommunist seit März Bürgermeister. Über den Versuch, das Große im Kleinen umzusetzen. Ein Gespräch mit Fatih Mehmet Macoglu

Kristian Stemmler

In den vergangenen Monaten wurde in vielen Medien über Sie als den ersten kommunistischen Bürgermeister einer Provinzstadt in der Türkei berichtet. Was führt Sie nach Hamburg?

Ich bin im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der »Konföderation für demokratische Rechte in Europa«, kurz ADHK, in der Stadt. Vorher war ich in Basel und Frankfurt am Main. In Mainz und Rüsselsheim habe ich Gespräche mit den dortigen Bürgermeistern geführt.

Was sagen Sie zum Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien?

Seit fast über einem Jahr wurde schon da­rüber gesprochen. Der allgemeine Eindruck war, dass es dazu nicht kommen wird. Jetzt gibt es in der türkischen Öffentlichkeit viel Kritik von Akademikern und demokratischen Kräften, auch von den sozialistischen Verbänden. In der Region beobachten wir seit langem ein geostrategisches Spiel, bei dem sich de facto mit den USA und Russland zwei Blöcke gegenüber stehen. Dabei geht es wie so oft um die Aufteilung von Bodenschätzen. D...

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