Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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16.10.2019 / Feuilleton / Seite 11

Hagen, Harfouch

Jegor Jublimov

Den Backfisch Eva-Maria, aus der Neumark (heute polnisch: Nowa Marchia) stammend, hatte es nach dem Zweiten Weltkrieg in die Prignitz verschlagen. Hier war sie, die später auch Judo und Wasserski betrieb, Handballerin bei Lok Wittenberge. Bei den Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin 1951 begeisterte sie sich fürs Theater. Sie ging auf die Schauspielschule und konnte noch 1953 am Berliner Ensemble unter Brecht debütieren. Doch ihren Namen Eva-Maria Hagen sucht man auf dem Besetzungszettel vergebens, denn damals hieß sie noch Buchholz. Den Autor Hans Oliva-Hagen heiratete sie erst im Jahr darauf – da war Töchterchen Catharina (Nina) schon unterwegs.

Günter Reisch (»Spur in die Nacht«) und Kurt Maetzig (»Vergesst mir meine Traudel nicht«) gaben ihr 1957 die ersten Kinohauptrollen. Viele folgten, in denen sie vor allem Sex-Appeal zeigen durfte. Die »DDR-Bardot« hat tatsächlich 1972 in »Rum-Boulevard« Brigitte Bardot die deutsche Stim...

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