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16.10.2019 / Ausland / Seite 6

Katalonien wehrt sich

Massenproteste nach Urteil gegen Unabhängigkeitspolitiker. Demonstrant verliert Auge durch Gummigeschoss

Carmela Negrete

Der 15. Oktober ist in Katalonien ein symbolisch aufgeladenes Datum. Vor 79 Jahren wurde der ehemalige Präsident der katalanischen Regierung »Generalitat«, Lluís Companys, von einem franquistischen Kommando in Barcelona erschossen. Bereits 1934 war er nach Ausrufung der Republik Katalonien von der Madrider Regierung abgesetzt und festgenommen worden. Am Dienstag nun nahm der aktuelle Präsident Kataloniens, Joaquim »Quim« Torra, an einer Gedenkzeremonie auf dem Friedhof von Montjuic in Barcelona teil und erklärte: »Wir werden es wieder machen.« Damit bezog sich Torra auf das Unabhängigkeitsreferendum, das trotz eines Verbots der Madrider Zentralregierung am 1. Oktober 2017 durchgeführt worden war, und wegen dem am Montag neun katalanische Politiker zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. »Ein Referendum durchzuführen ist keine Straftat. Das Recht auf Selbstbestimmung ist in den von Spanien unterzeichneten internationalen Abkommen festgeschrieb...

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