Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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12.10.2019 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Ich war einmal Fischer

Menschen in einem ausgebeuteten und vergessenen Land. Ein Besuch in Sierra Leone

Albert Roloff

Sierra Leone in Westafrika hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich: Über Jahrhunderte war es als Sammelpunkt für den transatlantischen Sklavenhandel erst durch Portugiesen und dann durch Briten besetzt. Später wurden hier ehemalige Sklaven aus englischen Städten und dem nordamerikanischen Nova Scotia angesiedelt. 1808 dann die Einverleibung in das britische Kolonialreich. 1961 wurde die Unabhängigkeit errungen. 1967 wurde der ehemalige Minenarbeiter Siaka Stevens zum Premierminister gewählt, ab 1971 war er Staatspräsident und regierte das Land mit dem von ihm gegründeten sozialistisch orientierten All People’s Congress bis zu seinem Rücktritt 1985. Gegen Ende des Jahrzehnts verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation aufgrund hoher Auslandsschulden, einer stark abgewerteten Währung und des unkontrollierten Abbaus und Exports von Rohstoffen. 1991 mündete das in einen rund zehnjährigen Krieg um Ressourcen und Macht, in dem Zigtausende Menschen s...

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