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11.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Bis die Tinte unter dem Tarifvertrag trocken ist«

Seit 18 Wochen streiken Beschäftigte von Riva-Stahl. IG Metall kritisiert Blockadehaltung des Konzerns. Ein Gespräch mit Uwe Zabel

Susanne Knütter

Die Beschäftigten von Riva-Stahl in Trier und Horath befinden sich mittlerweile in der 18. Streikwoche. Wie ist der aktuelle Stand?

Die 130 Beschäftigten setzen den Streik der IG Metall für das Ziel der Tarifbindung unvermindert fort. Ihr Motto: »Keiner schiebt uns weg!«. Sie wollen nicht als einzige Beschäftigte des Riva-Konzerns in Europa ohne Schutz durch einen Tarifvertrag sein. Dabei erfahren sie breite internationale Solidarität.

Schlichtungsangebote seitens der IG Metall hat die Konzernführung bislang abgelehnt. Wie ist die Hartnäckigkeit von Riva zu erklären?

Die Frage können nur die Kapitalvertreter selbst beantworten. Management und Inhaber des Konzerns lehnen alle Vorschläge der IG Metall ab – auch den zur Unterbrechung des Streiks, um eine Schlichtungslösung für einen Tarifvertrag und eine Maßregelungsklausel zu finden. Unsere Antwort ist eindeutig: Der Streik wird fortgesetzt, bis die Tinte unter dem Tarifvertrag trocken ist. Der wirtschaftli...

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