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10.10.2019 / Ausland / Seite 6

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Tunesien nach Parlamentswahlen: Parteien richten sich auf komplizierte Regierungsbildung ein

Sofian Philip Naceur

Tunesien stehen langwierige Verhandlungen über die Bildung einer neuen Regierung bevor. Denn das am Sonntag neugewählte Parlament ist zersplittert. Die Parteien und unabhängigen Abgeordneten, die in die Kammer einziehen, werden Pro­bleme haben, Mehrheiten für ein noch aufzustellendes Kabinett zu finden. Die Etablierten, die in der letzten Legislaturperiode in Parlament und Regierung tonangebend waren, wurden von den tunesischen Wählern stark abgestraft und haben an Einfluss verloren.

Die unabhängige tunesische Wahlbehörde ISIE hatte angekündigt, die vorläufigen amtlichen Endergebnisse gestern Abend nach jW-Redaktionsschluss zu veröffentlichen. Diese dürften von den bisher bekannten Teilergebnissen und Hochrechnungen aber nur marginal abweichen.

Die Wahlsiegerin ist demnach die gemäßigt islamistische Ennahda-Partei unter ihrem Vorsitzenden Rached Ghannouchi, die auf 17 bis 19 Prozent der Stimmen kommt und damit rund 40 Mandate in der 217 Sitze zählenden Vo...

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