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05.10.2019 / Inland / Seite 8

»Akteure unserer eigenen Geschichte sein«

Initiative von Migranten in Berlin will über Kontinuitäten von Kolonialismus aufklären. Ein Llanquiray Painemal

Carmela Negrete

An diesem Wochenende finden in Berlin die ersten Aktionen im Rahmen des »antikolonialen Monats« statt. Was verbirgt sich dahinter?

Die Idee stammt vom »Bloque Latinoamericano Berlin«. Seit letztem Jahr haben sich in diesem Bündnis verschiedene Initiativen und Einzelpersonen aus Südamerika organisiert. Das Ziel ist es, sich mit noch mehr Menschen zu vernetzen, die eine Migrations- oder Fluchtgeschichte haben, in einem weiteren Sinne in antikolonialen Kämpfen involviert sind und die hier leben. Mittlerweile haben sich Menschen aus den früheren deutschen Kolonien auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch aus Kurdistan, Palästina und vielen anderen Regionen der Welt bei uns gemeldet. Im Rahmen des »antikolonialen Monats« wollen wir uns zunächst über Gemeinsamkeiten austauschen. Die verschiedenen Veranstaltungen organisieren wir in Eigenregie, weil wir unabhängig bleiben wollen.

Inwieweit können sich »Biodeutsche« bei Ihnen beteiligen?

Selbstverständlich sind...

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