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05.10.2019 / Inland / Seite 4

Jenseits von Politik

»Popkulturelle Bewegung«: Extinction Rebellion mobilisiert für kommende Woche zu Protesten. Zunehmende Kritik von links

Kristian Stemmler

Ein einprägsames Logo, ein griffiger Name und spektakuläre Aktionen, bei denen oft eimerweise Kunstblut fließt, dazu eine von Anfang an umfangreiche und auffallend wohlwollende Berichterstattung in großen internationalen Zeitungen – mit diesen Zutaten ist die erst 2018 in England ins Leben gerufene Gruppe »Extinction Rebellion« (XR) in kürzester Zeit bekannt geworden. Am Montag will die sich als »Bewegung« verstehende XR den »Aufstand gegen das Aussterben«, so die deutsche Übersetzung des Namens, in Berlin und 60 anderen Metropolen der Welt auslösen. Geplant sind Aktionen eines »friedlichen, bunten, künstlerischen zivilen Ungehorsams«, wie es auf ihrer Homepage heißt. Zentrale Berliner Straßen und Plätze, so steht es in einer am Freitag verbreiteten Pressemitteilung, sollen für »mehrere Tage« blockiert werden.

»#Berlinblockieren« ist der Hashtag, unter dem die Bewegung Straßenblockaden ankündigt, die die »Alltagsroutine der Hauptstadt unterbrechen« sollen...

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