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05.10.2019 / Inland / Seite 2

»Die Ergebnisse sollten ein Weckruf sein«

Befragung bei »Fridays for Future« dokumentiert Entfremdung von politischen Institutionen. Ein Gespräch mit Maurice Laßhof und Joshua Seger

Daniel Behruzi

Sie haben am 20. September, dem Tag des »Klimastreiks«, Teilnehmer der Demonstration in Darmstadt befragt. Zu welchen Themen?

Joshua Seger: Es ging unserem sechsköpfigen Team darum, die politischen Einstellungen derjenigen aufzudecken, die an den »Fridays for Future«-Protesten teilnehmen. Darüber wird momentan viel geredet, empirisches Material gibt es kaum.

Maurice Laßhof: Die Empirie haben wir jetzt aber. Insgesamt haben wir etwa 450 vollständig verwertbare Fragebögen zurückbekommen. Das ist recht viel, gemessen an den Teilnehmerzahlen der bisher einzig anderen Befragung bei »Fridays for Future« in Deutschland, die bei Protesten in Berlin und Bremen stattgefunden hat. Dennoch sind wir vorsichtig damit, unsere Ergebnisse sofort zu generalisieren. Die Befragung ist nicht repräsentativ, und unsere Untersuchung beschränkt sich auf Darmstadt. Zudem ist unser Projekt noch nicht abgeschlossen. Dennoch haben wir bereits einige spannende Dinge herausgefunden.

Wa...

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