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04.10.2019 / Ausland / Seite 6

Angst vor dem Vietcong

Kommunalwahlen in Ungarn: Opposition forciert Zusammenarbeit. Regierungspartei reagiert heftig

Matthias István Köhler

In Ungarn ist Wahlkampf, und laut Parlamentspräsident Laszlo Köver von der extrem reaktionären Regierungspartei Fidesz macht die Opposition aus den Kommunen »Schlachtfelder«. Das sagte er am Dienstag auf einer Veranstaltung. Bereits Mitte September hatte er davon gesprochen, dass die »Linke« einen »Bürgerkrieg« und »Rebellion« wolle. »Sie meint, man müsse Guerillabasen und tiefe Bunker in Wäldern schaffen, wie damals der Vietcong in seinem Krieg gegen die US-Amerikaner.« So wollten sie laut Köver dann bei den Parlamentswahlen 2022 vorstoßen und die Macht übernehmen.

Am 13. Oktober werden in Ungarn die neuen Abgeordneten der Gemeinden und übergeordneten Komitate gewählt. Abgestimmt wird auch landesweit über neue Bürgermeister, vor allem natürlich den in der Hauptstadt Budapest – ein Posten mit hohem Symbolwert.

Seit den EU-Wahlen 2009 hat Fidesz, die Partei von Ministerpräsident Viktor Orban, jede Wahl mit großer Deutlichkeit für sich entschieden. Auch die...

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