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04.10.2019 / Ausland / Seite 6

Pompeo auf Balkantour

US-Außenminister besucht ehemalige jugoslawische Republiken. Einfluss anderer Staaten soll zurückgedrängt werden

Roland Zschächner

US-Außenminister Michael Pompeo wird am heutigen Freitag gleich zwei ehemalige jugoslawische Republiken besuchen: Montenegro und Nordmazedonien. Dem Chefdiplomaten von US-Präsident Donald Trump geht es vor allem darum, den Einfluss Russlands in der Region zurückzudrängen. Das erklärte ein nicht namentlich genannter »Offizieller« des Außenministeriums im September am Rande der UN-Vollversammlung in New York gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der US-Beamte unterstellte Moskau zudem, in den Ländern »Zwietracht zu säen«.

Nach den Stopps in Podgorica und Skopje wird Pompeo nach Athen weiterreisen. Hintergrund der Chefvisite dürfte sein, den nach den Wahlen in Griechenland im Juli neu eingesetzten Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis zu ermahnen. Denn der hatte noch im Sommer öffentlich das »Prespa-Abkommen« abgelehnt. Die im vergangenen Jahr ratifizierte Übereinkunft dient dazu, dem Land – das sich im Februar offiziell in Nordmazedonien umb...

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