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01.10.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Noch weiter Weg zum notwendigen Widerstand«

Jahrestagung der »Coordination gegen Bayer-Gefahren«. Debatte über Verantwortung von Konzernen beim Klimawandel. Ein Gespräch mit Marius Stelzmann

Markus Bernhardt

An diesem Sonnabend findet in Düsseldorf die Jahrestagung der »Coordination gegen Bayer-­Gefahren«, kurz CBG, statt. Vor welchen Herausforderungen steht Ihre Organisation in den kommenden Monaten?

Die größte aktuelle Herausforderung ist die Klimakrise, an der Bayer und andere Großkonzerne einen erheblichen Anteil haben. Der »Carbon Majors Report« von 2017 hat gezeigt, dass 71 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes von lediglich 100 Konzernen verursacht werden. Bayer ist Teil des Problems: Der Leverkusener Multi hat seine CO2-Emissionen 2018 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, von 3,63 Millionen auf 5,45 Millionen Tonnen. Dazu trug nicht zuletzt die Monsanto-Übernahme bei – neben vielen anderen Problemen ist Glyphosat auch ein veritabler »Klimakiller«.

Grund genug für die CBG, aktiv zu werden. Das tun wir, indem wir uns an den Protesten der »Fridays for Future«-Bewegung beteiligen. Mit unserer inhaltlichen Ausrichtung stärken wir das Bewusstsein für die Rol...

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