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01.10.2019 / Thema / Seite 12

Madrid im Herzen

Aus Anlass einer Romanentdeckung: Das wechselvolle Leben der Wiener Sozialistin Ilsa Barea-Kulcsar

Erich Hackl

Die österreichische Sozialdemokratie, die sich gern die Errungenschaften des »roten Wien« zugute hält, ist erstaunlich zurückhaltend, wenn es darum geht, an die Enfants terribles aus der Sturmzeit ihrer längst erstarrten Bewegung zu erinnern. An Il sa Barea-Kulcsar (1902–1973) zum Beispiel, die als Ilse Pollak 1902 in Wien geboren wurde, in einem kulturbeflissenen, auch fürsorglichen austromarxistischen Elternhaus aufwuchs und schon als Mittelschülerin führende Funktionen in den Jugendorganisationen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei übernahm. Gemeinsam mit ihrem ersten Mann Leopold Kulcsar trat Ilsa 1921 zur kleinen, von Fraktions- und Richtungskämpfen zerrissenen Kommunistischen Partei Österreichs über, aus der sie fünf Jahre später ausgeschlossen wurden. Davor hatte sie Staatswissenschaften studiert, als Wirtschaftsredakteurin des Zentralorgans der KPÖ, Die Rote Fahne, gearbeitet und im Auftrag der sowjetischen Gesandtschaft eine nie näher erläute...

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