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30.09.2019 / Politisches Buch / Seite 15

Mittel der Machtausübung

Charlotte Wiedemann analysiert den »langen Abschied von der weißen Dominanz«

Jörg Tiedjen

Als Thilo Sarrazin 2010 sein Pamphlet »Deutschland schafft sich ab« publizieren konnte, sahen nur manche das Offenkundige. Dieser Vorstoß ins Zentrum der Öffentlichkeit, der nicht wenig dazu beigetragen haben dürfte, einer Partei wie der AfD den Weg zu bereiten, kam nicht von irgendeinem obskuren Rand der Gesellschaft, sondern von ganz oben. Erschienen war die antiislamische Kampfschrift des ehemaligen Berliner Finanzsenators, der noch immer SPD-Mitglied ist, bei Bertelsmann, einem Privatkonzern mit Draht ins Kanzleramt. Bild übernahm die Werbung – und die FAZ verteidigte die darin ausgedrückte Menschenverachtung als »Meinungsfreiheit«.

Wer Charlotte Wiedemanns neues Buch »Der lange Abschied von der weißen Dominanz« liest, wird immer wieder daran erinnert: Rassismus ist untrennbar verbunden mit Macht und Gewalt. Jahrhundertelang bestimmten weiße Europäer die Geschicke der Menschheit. Deutschland, einst eine Kolonialmacht und durch die Einladung von Otto F...

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