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30.09.2019 / Feuilleton / Seite 11

Fast zwangsläufige Bewegung

Mit Dominoeffekt: François Ozons Film »Gelobt sei Gott« über Missbrauch in der katholischen Kirche

Holger Römers

Als Alexandre (Melvil Poupaud) zum ersten Mal im Film »Gelobt sei Gott« auftaucht, drängt er gleich zum Aufbruch. Er ist da mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern in der Kirche. Danach pendelt er im Zug zwischen Lyon und Paris oder ist zu Fuß auf dem Weg zu einem Termin. Ähnliches gilt für François (Denis Ménochet), den zweiten Protagonisten, der mit seiner Familie auf dem Land lebt. Er eilt seltener energischen Schrittes durch Lyon, dafür sieht man ihn regelmäßig sein Auto über Landstraßen steuern. Und wenn er mal zu Hause oder im Büro telefoniert, bleibt er jedenfalls nicht still sitzen.

Diese Rastlosigkeit ist in François Ozons 20. Spielfilm ein Kontrapunkt zur Textlastigkeit. »Gelobt sei Gott« basiert auf Rechercheergebnissen, auf E-Mails und Erlebnisberichten. Durch Korrespondenzen und Onlinepublikationen wurde die Aufdeckung eines realen Missbrauchsskandals vorangetrieben, den dieser Film rekapituliert und der vor sieben Monaten in der Verurtei...

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