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28.09.2019 / Feuilleton / Seite 11

Dem Verständnis von Tanz hilft das

Ralph Fiennes neuer Film »Nurejew – The White Crow« über die Jugend einer Ballettlegende in der Sowjetunion

Gisela Sonnenburg

Rudolf Nurejew, der berühmteste Ballerino der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert, war ein wandelnder Skandal. 1961 ging er als Star des Leningrader Kirow-Theaters in den Westen, wurde dessen Beute, verdeutlichte dann aber wie kaum ein zweiter die Brückenfunktion von Kunst zu Zeiten des Kalten Krieges. Jetzt bringt ein Kinofilm neues Licht in seine Jugend: »Nurejew – The White Crow« (Die weiße Krähe) von Ralph Fiennes zeigt das Leben des Titelhelden bis zu seiner spektakulären Flucht in Paris.

Im Russischen ist das Begriffspaar »weiße Krähe« (белая ворона) zugleich Fluch und Auszeichnung. Es bezeichnet außergewöhnliche Typen, seltene Ausnahmen. »Rudik«, in einem fahrenden Zug auf Höhe des Baikalsees geboren und in Ufa als Tatar in Armut aufgewachsen, ist früh anders als andere. Mit sechs Jahren sieht er ein Ballett und will nur noch tanzen.

Er beginnt mit Volkstanz und kommt mit 17 Jahren in die Ballettausbildung am renommierten Waganowa-Institut in Lening...

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