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10.09.2019 / Inland / Seite 5

Neue Lehrer braucht das Land

An Grundschulen fehlen bald 26.000 Pädagogen. Gewerkschaft fordert mehr Studienplätze

Steffen Stierle

Dass das Lehrpersonal an Grundschulen in absehbarer Zeit knapp wird, ist spätestens seit vergangenem Oktober bekannt. Damals vermeldete die Kultusministerkonferenz (KMK), dass bis zum Jahr 2025 rund 15.000 Grundschullehrer fehlen. Eine am Montag veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung offenbart nun, dass der Mangel weit größer ausfallen dürfte. Demnach sind es sogar über 26.000 Stellen, die in einigen Jahren unbesetzt bleiben könnten.

Für die KMK-Zahlen haben die Autoren der Studie wenig Verständnis: Die Kinder, die im Jahr 2025 eingeschult werden, seien bereits alle auf der Welt. Die Entwicklung der Schulbevölkerung könne daher verlässlich vorhergesagt werden. Dennoch gehe »die Kultusministerkonferenz in ihren Planungen von einer Schulkinderzahl in der Primarstufe aus, die um fast 170.000 zu niedrig ist, und deshalb von einem Lehrkräftebedarf, der um 42 Prozent unter dem zu erwartenden Bedarf liegt«, heißt es in dem Papier.

Was nun? »Zukünftig so...

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