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09.09.2019 / Ausland / Seite 6

Unter Beschuss

Trotz offiziellen Waffenstillstands: Kein Ende der Gefechte in nordsyrischem Idlib. Bevölkerung als Leidtragende

Karin Leukefeld

Die Lage in der syrischen Provinz Idlib ist unübersichtlich. Zwar hat am 31. August offiziell ein zweiter von Russland vermittelter Waffenstillstand begonnen, die Kämpfe halten jedoch weiter an. Die »Haiat Tahrir Al-Scham« (HTS) – eine Nachfolgeorganisation der »Fatah-Al-Scham-Front«, die zum Al-Qaida-Netzwerk zählt – hatte unmittelbar nach Beginn der Waffenruhe erklärt, sich nicht daran zu halten. Da es sich bei ihr um eine international gelistete Terrororganisation handelt, fühlen sich die syrischen Streitkräfte und ihre Verbündeten Russland und Iran nicht daran gebunden, den Waffenstillstand gegenüber der HTS-Koalition einzuhalten. Schon am 20. August hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow klargemacht, dass »Angriffe aus der (Deeskalationszone) schnell unterdrückt« würden, was man auch der Türkei deutlich zu verstehen gegeben habe.

Während Munitionslager und Stützpunkte von HTS bombardiert werden, greifen die Dschihadisten ihrerseits unvermind...

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