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07.09.2019 / Ausland / Seite 7

Gespräche im Jemen

USA führen nach eigenen Angaben Verhandlungen mit Ansarollah. Regierung Hadi feilscht im Süden um Überleben

Wiebke Diehl

Man führe Gespräche mit den Ansarollah, erklärte der Ministerialdirektor für den Nahen Osten im US-Außenministerium, David Schenker, am Donnerstag in Saudi-Arabien gegenüber Journalisten. Bereits in der letzten Woche hatte das Wall Street Journal berichtet, US-Regierungsvertreter versuchten, Riad zu einer Teilnahme an Geheimgesprächen mit ihren Kriegsgegnern zu überreden. Zwar wollte Hamid Assem, ein ranghoher Vertreter der im Westen meist »Huthis« genannten Ansarollah, dies gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP weder bestätigen noch dementieren. Allein die Worte Washingtons seien aber ein »großer Sieg« und bewiesen, dass man alles richtig gemacht habe.

Das von Washington ausgesendete Signal ist in der Tat beachtlich: Zum letzten Mal hatten direkte Gespräche zwischen den Ansarollah und der damaligen Obama-Administration im Juni 2015 stattgefunden. Damals sollten die jemenitischen »Rebellen« zur Teilnahme an von den Vereinten Nationen initiier...

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