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05.09.2019 / Feuilleton / Seite 11

Tausend Tage Zukunft. Fotos aus dem Chile der Unidad Popular in Berlin

Lässt sich der Kapitalismus einfach abwählen? Ganz demokratisch, ohne Blutvergießen? Erweist sich das Bürgertum, wenn man nur seinen Spielregeln folgt, eines schönen Tages als fairer Verlierer? Ungefähr das hat Salvador Allende geglaubt, als er 1970 zum Präsidenten Chiles gewählt wurde und sein »Unidad Popular«-Bündnis mit dem Aufbau des Sozialismus begann: Ressourcen wurden verstaatlicht, Arbeiter und Bauern aus der Knechtschaft befreit. Skrupulös überlegte die Regierung Allende, wie die Macht am besten verteilt werden könnte (u. a. war ein Technikerteam um den britischen Kybernetiker Stafford Beer ab 1971 damit befasst). Als Fidel Castro Allende zur Bewaffnung des Volkes riet, um nicht auf das Militär angewiesen zu sein, entschied Allende dagegen. Es sollte diesmal anders gehen, ohne Gewalt.

Tausend Tage lang ...

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