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04.09.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

System Macri gescheitert

Devisenkontrollen und Schlangen vor Banken: Argentinien droht erneute Pleite

Dieter Schubert

Es ist anzunehmen, dass Thomas Griesa keine Gewissensbisse gegenüber Argentinien hat. Der US-Bundesrichter aus New York hatte 2015 mit spektakulärer Anmaßung geurteilt, dass das Land zwei Hedgefonds rund 1,3 Milliarden Dollar auszahlen müsse, ehe es andere Gläubiger befriedigen dürfe. Frei nach dem Diktat der Supermacht – US-Recht gilt weltweit, wenn der Dollar im Spiel ist – hatte das Argentinien damals in die bislang jüngste Staatspleite getrieben und bei den Neuwahlen einen neoliberalen Kapitalversteher an die Macht gespült: Mauricio Macri. Jetzt gibt es wieder Schlangen vor den Banken, die Staatsanleihen sind auf Rekordtiefs und die Landeswährung erheblich unter Druck. Macris Regierung versucht nun mit Kapitalkontrollen die erneut drohende Zahlungsfähigkeit zu vermeiden.

»All die Leute heben ab, was sie haben, oder zumindest einen Teil davon, weil sie ihr Geld derzeit lieber zu Hause haben wollen«, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag e...

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