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29.08.2019 / Thema / Seite 12

Kooperation statt Vereinigung

Im Mai 1989 trafen sich Wissenschaftler aus der BRD und der DDR zum halboffiziellen Gespräch über die Perspektiven der Deutschlandpolitik. Kurze Zeit später änderte die Bundesregierung ihren Kurs. Schon im September standen die Zeichen auf Annexion

Ekkehard Lieberam

Die Geschichte der deutschen Zweistaatlichkeit ist facettenreich und wechselvoll. Die BRD und danach die DDR entstanden im Ergebnis des beginnenden Kalten Krieges, der Abkehr der westlichen Deutschlandpolitik von den gemeinsam mit der Sowjetunion im August 1945 getroffenen Vereinbarungen von Potsdam über »Deutschland als Ganzes«, über die zukünftige politische und geographische Gestaltung des Landes im Geiste des Antimilitarismus, des Antinazismus und der Entmonopolisierung.¹

Zwei Staaten

Ende 1947 nahmen die USA, Großbritannien und Frankreich im Alliierten Kontrollrat offen Kurs auf einen separaten Weststaat. Im März 1948 stimmte die Provisorische Regierung Frankreichs dem Anschluss der französischen Besatzungszone an die am 1. Januar 1947 von den USA und Großbritannien gebildeten Bizone zu. Mit der Einführung der Deutschen Mark durch die Währungsreform vom 20. Juni 1948 in dieser nunmehr geschaffenen Trizone wurde daraus ein einheitliches Währungs- und ...

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