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29.08.2019 / Titel / Seite 1

Exportmaschine stockt

Wirtschaft auf Schrumpfkurs. Abschwung trifft Arbeitsmarkt. Industriekrise überträgt sich auf Dienstleistungssektor

Steffen Stierle

Die exportabhängige deutsche Volkswirtschaft schlittert in die Rezession. Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,1 Prozent im zweiten Quartal erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das laufende Quartal ein Minus von 0,2 Prozent. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbarometer der Berliner Einrichtung hervor. Mit zwei Schrumpfungsquartalen in Folge befände sich die Volkswirtschaft laut Ökonomen in der Rezession.

Die Hauptursache für die anhaltende Flaute sind demnach die Unsicherheiten, die der bevorstehende »Brexit« mit sich bringt. Negative Wirtschaftsentwicklungen seien derzeit vor allem in EU-Regionen zu beobachten, die eng mit Großbritannien verbunden sind, etwa Polen, die Niederlande oder eben Deutschland, erläuterte Simon Junker, der stellvertretende Leiter der DIW-Abteilung »Konjunkturpolitik«, gegenüber jW. Einerseits gehe die Nachfrage aus Großbritannien zurück, andererseits seien die Invest...

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