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27.08.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Atomkraftwerk an der Donau

Bulgarien hat Bau mehrmals gestoppt. Nun startet das Projekt erneut, mit Interessenten aus Russland, China und Deutschland

Antoaneta Markova, Sofia

Eigentlich wollte Bulgarien sein zweites Atomkraftwerk in Belene, im Norden des Landes, gar nicht fertigbauen, doch ein Jahr nach der scheinbar unergründlichen Entscheidung des Parlaments in Sofia, das Projekt wiederaufzunehmen, gingen am Mittwoch 13 Anträge auf Teilnahme an der Fertigstellung ein. Energieministerin Temenuschka Petkowa stellte auf einer Pressekonferenz in Sofia die Teilnehmer an der öffentlichen Ausschreibung vor: »Sieben der Anträge wurden von Unternehmen eingereicht, die sich als strategische Investoren beteiligen wollten, zwei sind Anträge auf Teilnahme am Projekt durch Lieferung von Ausrüstung. Vier, um Strom von dem geplanten AKW zu beziehen und Minderheitsaktionär zu werden«, erklärte die Ministerin.

Die Unternehmen, die als strategische Investoren einsteigen wollen, sind Russlands Rosatom, die staatlich geführte Korea Hydro & Nuclear Po­wer Co., die China National Nuclear Corporation (CNNC), die deutsche Firma Bectron und zwei ...

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