05.04.2003
E-Kritik
Zwei Bücher dokumentieren den Blick linker Israelis und Palästinenser auf den Nahost-Konflikt
Von Christoph Jünke
Was die Diskussion des blutigen Nahost-Konfliktes in Deutschland, zumal auf der Linken so schwer macht, ist, daß zwei Fragen scheinbar unentwirrbar miteinander verwoben sind, die als solche wenig miteinander zu tun haben. Die eine Frage ist die nach dem Konflikt selbst, seinen Triebkräften, Widersprüchen, Akteuren, Perspektiven usw. Die andere Frage ist die nach jenem Blick, mit dem wir von Deutschland aus auf den Konflikt schauen. Da es den deutschen Blick an sich ...
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