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26.08.2019 / Inland / Seite 2

»Das kennen wir schon aus dem NSU-Ausschuss«

Mangelnde Aufarbeitung: Hessische Behörden halten Informationen zum Mordfall Lübcke unter Verschluss. Ein Gespräch mit Hermann Schaus

Gitta Düperthal

Bei Durchsuchungen im Mordfall Walter Lübcke wurden 46 Schusswaffen beschlagnahmt. Bislang ist unklar, ob diese beim mutmaßlichen Täter Stephan Ernst, seinem Mittelsmann Markus H. oder dem Waffenhändler Elmar J. gefunden worden sind (siehe jW vom 22.8.). Bei vorherigen Meldungen war stets von lediglich fünf Waffen die Rede gewesen. Welche Rolle spielt das hessische Landesamt für Verfassungsschutz bei dieser Informationspolitik?

Markus H. konnte eine Waffenbesitzkarte per Gerichtsbeschluss 2015 nur erzwingen, weil der Geheimdienst keine ausreichenden Informationen über seine rechtsextremen Aktivitäten an die Kasseler Stadtverwaltung herausgab. Mit dem Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke, Stephan Ernst, ist H. nach meinem Kenntnisstand seit Jahrzehnten bekannt. Er sitzt jetzt wegen Beihilfe zum Mord an Lübcke in Untersuchungshaft. Der Schlamassel ...

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