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24.08.2019 / Titel / Seite 1

Brasilien brennt

»Das ist kein Feuer, das ist Kapitalismus«: Flammenmeer vernichtet Südamerikas Amazonasregion. Für Staatschef Bolsonaro interne Angelegenheit

André Scheer

Die gigantischen Waldbrände in Südamerika entwickeln sich zu einer globalen Krise. Vor allem Zehntausende Großfeuer im Amazonasgebiet Brasiliens und die Reaktionen der dortigen Behörden darauf haben international für Empörung gesorgt. Nach offiziellen Angaben wurden im größten Land Südamerikas zwischen Januar und August knapp 73.000 Waldbrände registriert – fast eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

»Am Amazonas hat es schon immer gebrannt, besonders in den trockenen Monaten August und September, aber diesmal brennt es sehr viel mehr«, sagte der Fotograf Araquém Alcântara, der seit vier Jahrzehnten in der Region unterwegs ist, in einem am Donnerstag vom Internetportal Brasil de Fato veröffentlichten Interview. Die vom Menschen verursachte Zerstörung der Natur sei noch nie so dramatisch gewesen wie derzeit. »Das ist ein globales Problem, eine Frage des Überlebens der Menschheit. Deshalb müssen wir Brasilianer den größten Wald der Erde verteidi...

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