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21.08.2019 / Inland / Seite 5

SUV-Fasten für Verkehrswende

Umwelthilfe fordert Verkaufsstopp von Geländewagen und Ausstieg aus Verbrennungsmotoren bis 2025

Efthymis Angeloudis

Grenzenlose Freiheit – ob durch den Schlamm, übers Watt oder in der City: Ein Stadtgeländewagen kann einen überall hinbringen, und gut sieht man dabei sowieso aus. Das ist das Versprechen der deutschen Hersteller, und es scheint zu wirken – SUVs gehen weg wie warme Semmeln: Hatten Sport Utility Vehicles, wie die Geländewagen auf Englisch heißen, 2005 noch einen Marktanteil von zwei Prozent, beträgt ihr Anteil im Privatsegment nun 41,8 Prozent. Dafür mag es verschiedene Gründe geben: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter und mit ihr muss anscheinend auch der Abstand zwischen Fahrbahn und Karosserie wachsen, damit die Insassen der Edelboliden auch ein gutes Stück höher als alle anderen sitzen.

Für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist der Siegeszug des SUV ein Resultat der verfehlten Modellpolitik der deutschen Autoindustrie. Der Geschäftsführer der Umwelthilfe, Jürgen Resch, sagte am Dienstag in Berlin, es gebe derzeit nur wenige rein ele...

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