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20.08.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Macron sucht Nähe zu Moskau

Frankreich will sich als Friedensstifter im Ukraine-Konflikt und im Iran profilieren. Empörung in Washington

Jörg Kronauer

Emmanuel Macron macht Druck. Das Arbeitstreffen, zu dem der französische Präsident am gestrigen Montag seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Fort Brégançon an der Côte d’Azur empfangen hat, ist der Auftakt zu einer Reihe außenpolitischer Spitzentreffen gewesen, die helfen sollen, Frankreichs Einfluss in der internationalen Politik wieder zu stärken und Paris in der EU aus dem Schatten Berlins herauszuführen. Geplant sind in den kommenden Tagen unter anderem Gespräche mit dem britischen Premierminister Boris Johnson und mit dem indischen Premierminister Narendra Modi; dazwischen findet am Wochenende im südwestfranzösischen Biarritz unter Pariser Regie der diesjährige G-7-Gipfel statt. Für publikumswirksame Auftritte auf der großen Bühne der Weltpolitik ist also gesorgt.

Bei dem gestrigen Gespräch zwischen Putin und Macron, das erst nach Redaktionsschluss zu Ende ging, stand zunächst der Ukraine-Konflikt im Mittelpunkt. Eigentlich fühlt sich dafü...

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