Gegründet 1947 Sa. / So., 18. / 19. Januar 2020, Nr. 15
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
17.08.2019 / Ausland / Seite 7

Die Nachbeben von »Ibiza«

In Österreich wird gegen Exkanzler Kurz und seinen Vize Strache ermittelt

Christian Kaserer, Wien

Die im Mai durch das »Ibiza-Video« mit großem Knall geplatzte österreichische Regierungskoalition aus rechtskonservativer ÖVP und rassistischer FPÖ war zwar nur 18 Monate im Amt, die Justiz beschäftigt sie jedoch weiter intensiv. Vor allem für Exbundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird die sogenannte Schredderaffäre zusehends zum Problem. Wie am Donnerstag bekannt wurde, hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Ermittlungen gegen den ÖVP-Mitarbeiter, der nach Veröffentlichung des Videos mehrere Festplatten aus dem Kanzleramt vernichten ließ, eingeleitet. Die Vorwürfe lauten: schwerer Betrug, Sach- und Datenbeschädigung, hatten die Datenträger doch offiziell der Alpenrepublik und nicht der ÖVP gehört. Überdies gab die WKStA bekannt, man vermute einen Zusammenhang zwischen »Ibiza«- und Schredderaffäre.

Am 20. Juli war bekanntgeworden, dass ein hochrangiger Mitarbeiter des von Kurz geleiteten Bundeskanzleramts sechs Tage nach dem Ende de...

Artikel-Länge: 3637 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €