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13.08.2019 / Ausland / Seite 6

Macri vor dem Aus

Argentiniens Präsident verliert Vorwahlen deutlich. Linke Opposition in Favoritenrolle. Alberto Fernández und Cristina Fernández wollen regieren

André Scheer

Mit einer schweren Niederlage geht Argentiniens Staatschef Mauricio Macri in den Wahlkampf um eine zweite Amtszeit. Bei den am Sonntag durchgeführten Vorwahlen hat er mit seiner Liste »Gemeinsam für den Wandel« (Juntos por el Cambio) nur 32,1 Prozent der Stimmen einfahren können. Klar in Führung liegt mit 47,7 Prozent das von Peronisten und Linken gebildete Bündnis »Front von allen« (Frente de Todos). Ihr Präsidentschaftskandidat ist Alberto Fernández, der von 2003 bis 2008 Kabinettschef unter Néstor Kirchner und dessen Nachfolgerin Cristina Fernández de Kirchner war. Letztere bewirbt sich bei den Wahlen an der Seite von Fernández als Vizepräsidentin, so dass Argentinien eine Regierung »Fernández-Fernández« bevorstehen könnte.

Die »Offenen, gleichzeitigen und verpflichtenden Vorwahlen« (PASO) sind eine 2009 eingeführte Besonderheit des argentinischen Wahlsystems und dienen dazu, die endgültigen Kandidaten für die eigentliche Präsidentschaftswahl festzuleg...

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