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13.08.2019 / Inland / Seite 5

BRD laufen Investoren weg

Chinesische Unternehmen verringern Engagement in Deutschland und der EU. Lücke wird nicht von Bundesregierung gefüllt

Efthymis Angeloudis

Bei der Entschlossenheit, mit der Deutschland chinesische Investitionen in den letzten zwei Jahren bekämpfte, könnte man meinen, es handele sich um feindliche Übernahmen. So auch der mediale Tenor: »Die Chinesen kommen«, titelten Zeitungen und Talkshows. Selbst der Begriff »Investitionen« wurde in dieser Debatte nicht verwendet – statt dessen sprach man von einer chinesischen »Expansion«. Die Bundesrepublik diskutierte heiß über Handelsbarrieren und Investitionshürden, um die immer näher kommende »Gefahr« aufzuhalten. Und nun? Sorgenvolle Bedrücktheit während einer weiteren Eskalation des Trumpschen »Handelskrieges« und einer erneuten »Abkühlung« der Weltwirtschaft, die dem deutschen »Exportweltmeister« den Atem nimmt.

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres haben Unternehmen aus der Volksrepublik nur noch 2,4 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) für Firmenkäufe und -beteiligungen in der EU ausgegeben – ein Rückgang von über 80 Prozent im Vergleich zur...

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