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12.08.2019 / Inland / Seite 5

Unter Marktpreis

Im sachsen-anhaltinischen Börde mangelt es an »angemessenen Wohnungen« für Hartz-IV-Bezieher. Behörden empfehlen Umzug in günstigere Regionen

Susan Bonath

Wohnen wird nicht nur in den Großstädten teurer. Zwar sind ostdeutsche Dörfer und Kleinstädte nicht mit München vergleichbar. Dennoch: Auch dort haben es Bezieher von Hartz IV oder Sozialhilfe immer schwerer, eine für das Amt angemessene Bleibe zu finden. So auch im Landkreis Börde bei Magdeburg: In den beiden größten Kleinstädten des Kreises war zuletzt kein einziges passendes Angebot vorhanden. Das berichteten Betroffene und ergaben Recherchen von jW bei den Wohnungsgesellschaften. Den Landkreis stört das nicht. Weder überprüft er die Lage, noch hat er bisher ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom Januar umgesetzt.

»Trotz monatelanger Suche konnte ich in der Kreisstadt Haldensleben keine passende Wohnung finden«, berichtete eine 28jährige alleinerziehende Mutter, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, gegenüber jW. Das Jobcenter habe ihr die Suche auf Dörfern empfohlen. »Da gibt es aber weder Einkaufsmöglichkeiten noch brauchbaren öffen...

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