Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
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12.08.2019 / Feuilleton / Seite 2

»Die Frage ist: Befreiung, aber für wen?«

Rechte Szene verbindet Kampf um Frauenrechte mit rassistischen Kategorien und grundsätzlichem Antifeminismus. Ein Gespräch mit Anna O. Berg

Jan Greve

Am Donnerstag erscheint Ihr Buch »Frauen*rechte und Frauen*hass«, in dem Sie sich mit antifeministischen Bewegungen auseinandersetzen. Wieso jetzt dieses Thema?

Wir drei Autorinnen beschäftigen uns bereits länger mit der Frage, wie antifaschistische und feministische Politik zusammenhängen. Ein Knackpunkt waren für uns die rassistischen Mobilisierungen im vergangenen Spätsommer in Chemnitz, nachdem dort ein Mann niedergestochen worden war. Schnell wurde das Gerücht verbreitet, das spätere Opfer habe zuvor Frauen vor sexueller Belästigung durch Mi­granten schützen wollen. Bei den folgenden Neonaziaufmärschen wurde die Geschichte immer wieder aufgegriffen. So wurden etwa Bilder von angeblichen oder tatsächlichen Opfern sexualisierter Gewalt gezeigt (siehe jW vom 20.9.2018). In der medialen Aufarbeitung...

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