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10.08.2019 / Inland / Seite 2

»Er hat geredet, wie ihm der Schnabel gewachsen war«

75 Jahre nach der Ermordung Ernst Thälmanns: Hamburger Gedenkstätte erinnert an den KPD-Vorsitzenden. Ein Gespräch mit Hein Pfohlmann

Kristian Stemmler

Am 18. August begeht die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg-Eppendorf, die an den Vorsitzenden der KPD von 1925 bis 1933 erinnert, den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Wie kam es damals zur Eröffnung?

Im Haus der Gedenkstätte, Tarpenbekstraße 66, hat Thälmanns Familie von 1929 an gewohnt. Und er – bis zu seiner Verhaftung in Berlin im März 1933 – natürlich auch, wenn er in seiner Heimatstadt Hamburg zu Besuch war. Nach dem Krieg wurde an dem Haus eine Gedenktafel angebracht, die daran erinnerte. Unter den überlebenden Genossinnen und Genossen, die Thälmann vor 1933 noch persönlich erlebt hatten, war immer wieder darüber gesprochen worden, dass noch mehr getan werden müsse, um an ihn zu erinnern. Und ganz erfolglos waren sie nicht. Heute weiß kaum noch jemand, dass es bis zum KPD-Verbot 1956 noch eine Ernst-Thälmann-Straße im Zentrum Hamburgs gab, die dann in Budapester Straße umbenannt wurde. Die Gedenkstätte konnte schließlich 1969 mit Materialien, die ...

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