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09.08.2019 / Schwerpunkt / Seite 3

Hunger durch Raubbau

Weltklimarat zeichnet düsteres Bild vom Zustand der Landwirtschaft. Schäden durch Rodung des Amazonasbeckens irreparabel

Wolfgang Pomrehn

Der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, hat am gestrigen Donnerstag in Genf seinen neuesten Sonderbericht vorgestellt. In diesem wird der Wissensstand über die Auswirkungen der Landnutzung auf das Klima zusammengefasst. Durch Entwaldung und den Abbau fruchtbaren Humusbodens werden Treibhausgase freigesetzt. Ebenso durch Überdüngung und die Haltung von Wiederkäuern. In den sieben Kapiteln des Berichts geht es um Sicherung der Welternährung, Wüstenbildung, Humusverlust, Emission von Treibhausgasen durch verschiedene Landbautechniken und den Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft.

Die Lage ist ernst, so ließe sich die Botschaft zusammenfassen. Zwar hat sich die Ernährungslage der Menschheit in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert, aber noch immer sind 821 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Das ist allerdings nicht nur eine Frage der produzierten Nahrungsmittelmenge. Von diesen verderben näml...

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