Schwarzer Kanal
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08.08.2019 / Feuilleton / Seite 10

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Stefan Ripplingers Band »Kommunistische Kunst und andere Beiträge zur Ästhetik«

Jakob Hayner

»Was kann politische Kunst? Könnte es so etwas wie eine kommunistische Kunst geben? Wie müsste sie aussehen?« Auf diese Fragen, so der Klappentext, möchte Stefan Ripplinger in drei Aufsätzen Antwort geben, die in dem Band »Kommunistische Kunst und andere Beiträge zur Ästhetik« versammelt sind. Mit dem Problem, was eine kommunistische Kunst sei – denn offensichtlich ist nicht alle Kunst per se kommunistisch – plagen sich die am Kommunismus Interessierten schon eine ganze Weile. Man könnte den Streit um Henrik Ibsen in der Sozialdemokratie oder den um »Die Maßnahme« von Bertolt Brecht und Hanns Eisler unter den singenden Arbeitern nennen, ebenso die Expressionismusdebatte, die recht zügig zu einer über einen möglichen Realismus wurde, oder auch die Auseinandersetzungen über Formalismus und sozialistischen Realismus in der DDR bis hin zu Heiner Müller und Peter Hacks.

Ripplinger setzt früher an. In seinem titelgebenden Aufsatz »Kommunistische Kunst« geht er ...

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