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06.08.2019 / Ansichten / Seite 8

Zweimal reicht nicht

Ruf nach »europäischen« Atomwaffen

Arnold Schölzel

Heute vor 74 Jahren zerstörte eine Atombombe der USA Hiroshima, am 9. August folgte Nagasaki. Die Daten erinnern an zwei Kriegsverbrechen ohne Maß, an unendliches Leid und daran, dass die Menschheit in der Lage ist, sich in kürzester Zeit abzuschaffen. Die Bomben bildeten den Auftakt zum Kalten Krieg gegen den bisherigen Verbündeten Sowjetunion. Die war im Zweiten Weltkrieg fast ausgeblutet, erst 1970 war ein ungefähres militärisches Gleichgewicht erreicht. Das ermöglichte ein System von Frieden stiftenden Abkommen. Zeitweilig herrschte die Auffassung vor, dass ein Atomraketenkrieg nicht begrenzt werden könne.

Ein Hauptziel der USA war und ist, einen solchen Krieg »führbar« zu machen – gestützt auf technische Entwicklung und bei Eingrenzung auf Europa. Gegen jeweils konkrete Bestrebungen dazu richteten sich Massenbewegungen in den 50er, 60er und 80er Jahren. Auch heute sprechen sich in Umfragen fast 90 Prozent der de...

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