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06.08.2019 / Ausland / Seite 7

Nie wieder!

Zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Massenvernichtungswaffen müssen weltweit geächtet werden

Lynn Apelt

Jeder kennt sie, die Bilder der zwei Atompilze. Der 6. und der 9. August 1945 sind in die Geschichtsbücher eingegangen, denn der erstmalige Abwurf von Atombomben auf zwei Städte in Japans durch die USA hatte dramatische Folgen. In Hiroshima starben Schätzungen zufolge mindestens 45.000 Menschen sofort. Die Zahl der Todesopfer stieg bis Ende des Jahres 1945 auf etwa 140.000. Die Versorgung der Verletzten gestaltete sich besonderen schwierig, da 90 Prozent der Ärzte und des Krankenpflegepersonals getötet worden waren. Außerdem waren 42 der 45 Krankenhäuser funktionsunfähig. In Nagasaki beliefen sich, offiziellen Statistiken zufolge, die Opferzahlen auf etwa 73.000 Tote, 74.000 Verletzte und 120.000 Menschen, die unter Langzeitfolgen der Explosion sowie der Strahlung litten.

Die Namen der Bomben »Little Boy« und »Fat Man« klingen in Anbetracht der verheerenden Folgen zynisch und stehen im krassen Widerspruch zum Leid, welche ihr Abwurf über die betroffene Be...

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