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03.08.2019 / Inland / Seite 4

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»Wachsende Bundeswehr«: Verteidigungsministerium will weitere elf Standorte nicht wie vorgesehen schließen

Alexander Kleiß

Im Jahr 2010 wurde die »Neuausrichtung« der Bundeswehr beschlossen, die unter anderem die Aussetzung der Wehrpflicht und eine deutliche Reduzierung des Streitkräfteumfangs vorsah. 2011 folgte das entsprechende Stationierungskonzept: Der Personalbestand sollte deutlich verringert, die Zahl der Bundeswehrstandorte von 394 auf 263 reduziert werden. Dadurch sollten mehrere Flächen ihren Status als militärisches Sperrgebiet verlieren; einer zivilen Nutzung zahlreicher vormals militärisch genutzter Flächen schien nichts mehr im Wege zu stehen.

Stück für Stück werden die geplanten Standortschließungen nun jedoch rückgängig gemacht. Wie am Donnerstag bekannt wurde, plant die Bundeswehr konkret, folgende Standorte nicht, wie ursprünglich vorgesehen, an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) abzugeben: Die Barnim-Kaserne im brandenburgischen Strausberg, den Fliegerhorst Kaufbeuren im Allgäu, die Fliegerhorstkaserne in Trollenhagen (Mecklenburg-Vorpommern),...

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