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31.07.2019 / Antifa / Seite 15

»Stimmung kippt allmählich«

Ultrarechte »Steeler Jungs« fanden zunächst Sympathien in Essen, werden aber nun vielen zu handgreiflich. Ein Gespräch mit Christian Baumann

Markus Bernhardt

Sie engagieren sich im Bündnis »Essen stellt sich quer!« gegen Neonazis und Rassismus. Seit den vergangenen Monaten haben Sie vor allem mit regelmäßigen Aufmärschen der sogenannten »Steeler Jungs« zu kämpfen. Was ist das für eine Gruppierung, und wie gefährlich ist sie?

Die »Steeler Jungs«, abgekürzt SJ, sind eine Gruppe der rechten Mischszene aus Hooligans, Rassisten und »lupenreinen« Nazis, die seit mehr als einem Jahr wöchentlich mit bis zu 120 Personen durch den Stadtteil Essen-Steele marschiert und sich als Bürgerwehr inszeniert. Im erweiterten Reigen der SJ finden sich aber auch Bürgerinnen und Bürger, die auf den ersten Blick nicht sofort der politischen Rechten zuzuordnen sind.

Haben die »Steeler Jungs« auch Kontakte zu extremen Rechten in den umliegenden Städten?

Sie unterhalten beste Verbindungen zur rechtsradikalen »Bruderschaft Deutschland«, einer Düsseldorfer Bürgerwehr, halten Kontakt zum Spektrum der »Hooligans gegen Salafisten«, kurz Hoges...

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