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30.07.2019 / Titel / Seite 1

China deeskaliert

Randale in Hongkong: Volksrepublik verurteilt Gewalt und ruft die Bürger der Stadt auf, ihre Probleme zu lösen. Vorwürfe gegen ausländische Drahtzieher

Sebastian Carlens

All diejenigen Kräfte im Westen, die auf eine weitere Eskalation der Situation in Hongkong gehofft hatten, dürften enttäuscht sein: Die Volksrepublik China wird keinen Abstand von der für die Stadt geltenden Politik »Ein Land, zwei Systeme« nehmen, die der Sonderverwaltungszone innenpolitische Freizügigkeit garantiert. Am Montag bekräftigte das Büro für die Angelegenheiten von Hongkong und Macau, das beim chinesischen Staatsrat angesiedelt ist, diese Maxime. Gleichzeitig verurteilte es die Krawalle, »die Rechtsstaatlichkeit, die öffentliche Ordnung, die Wirtschaft und das Leben der Menschen schwer beschädigt« hätten. »Wir rufen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten dazu auf, sich unmissverständlich gegen Gewalt auszusprechen und sich ihr zu widersetzen«, so Yang Guang, Sprecher des Büros. Der Polizei und der Regierungschefin Carrie Lam sicherte er Unterstützung zu.

In den vergangenen Wochen war es am Rande von Massendemonstrationen wiederholt zu Aussc...

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