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27.07.2019 / Feuilleton / Seite 11

Youtube in der Fernsehvorhölle: Schwein gehabt

Maximilian Schäffer

Das sogenannte dritte Rundfunkurteil des Bundesverfassungsgerichts besiegelte 1981 die Gründung von Privatsendern in der BRD. Drei Jahre später folgten Taten. 1984 ging auf Sendung, was später zu Sat.1 werden sollte. Auf dem Fuß folgte RTL, und ein paar Jahre später war das Angebot an »hochqualitativen Vollprogrammen« schon so pluralistisch, dass wirklich ein jeder sich genau so unbilden konnte, wie er es für richtig hielt. Die Öffentlich-Rechtlichen musste das schnell jucken, weil ihnen die spritzigen Unterhaltungsformate à la »Tutti Frutti« mit Hugo Egon Balder und »Der Preis ist heiß« mit Harry Wijnvoord besonders im Vormittags-, Nachmittags- und Abendprogramm den Rang in der Gunst der Zuschauer abliefen. Die 80er bis 90er waren die Zeit des Ausprobierens im Wilden Westen der Mattscheibe und vor allem die der bis heute anhaltenden Hilflosigkeit der GEZ-Programme. Davon zeugt der Youtube-Kanal »Artikel-Länge: 2940 Zeichen

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