Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. Dezember 2019, Nr. 291
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24.07.2019 / Feuilleton / Seite 10

Höchst, Lambert, Hohmann

Jegor Jublimov

Bis zu seinem Tode prägte Siegfried Höchst drei Jahrzehnte lang das Theater, aber auch Film und Fernsehen in der DDR. Nach dem dreijährigen Dienst in der NVA studierte der gebürtige Ostpreuße Schauspiel in Berlin, spielte hier am Deutschen Theater (DT), war Regisseur an der Volksbühne, und dazwischen hatte er wichtige Stationen in Potsdam, Schwerin und Karl-Marx-Stadt. Unter seinen relativ wenigen Filmen ragen Heiner Carows zu Unrecht vergessene DFF-Produktion »Jeder hat seine Geschichte« (1965), Rolf Losanskys Lustspiel »Im Himmel ist doch Jahrmarkt« (1969) und die hintergründige Komödie von Iris Gusner »Kaskade rückwärts« (1984) mit Höchst als verschmitztem Eisenbahner heraus. Wichtiger waren jedoch seine Theaterinszenierungen, die Offenbarungen glichen, etwa am DT Federico García Lorcas »Doña Rosita bleibt ledig« (1971; zusammen mit dem Bühnenbildner Horst Sagert) oder Gerhart Hauptmanns »Schluck und Jau«...

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