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24.07.2019 / Inland / Seite 5

Die Sorgen des Kapitals

Gesamtmetall-Chef sieht Tarifbindung durch 24-Stunden-Streiks bedroht. Kleine Unternehmen könnten aus Flächentarifvertrag ausscheren

Susanne Knütter

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger, hat der IG Metall mit einem Ende des Flächentarifvertrags gedroht. »Wenn alle Unternehmen die Tarifbindung verlassen, kann die Gewerkschaft zusehen, wie sie sich im Häuserkampf durchschlägt«, sagte Dulger der Süddeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Mittlerweile werde durch die Flächentarifverträge derart viel geregelt, dass kleine und mittelständische Unternehmen überfordert seien. Nach Ansicht des Gesamtmetallchefs sollte die »Tarifbindung« künftig anders definiert werden: »Wenn ein Tarifvertrag aus maximal 25 Komponenten besteht, könnte man jeden als tarifgebunden bezeichnen, der mehr als fünf oder sechs davon akzeptiert.«

Grund für die verbale Eskalation scheint die neue Streiktaktik der Gewerkschaft zu sein. Im vergangenen Jahr hatte die IG Metall erstmals 24-Stunden-Streiks durchgeführt. Laut dem Gesamtmetall-Chef kostete das die Unternehmen »drei Millionen Arbeitsstunden« bzw. »drei...

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